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Künstlerische Reise in die kompulsive Hortung

Disposophobie

©assb

Eine Ausstellung in der Kleinen Galerie erläutert eine noch wenig bekannte Krankheit

Disposophobie, so lautet der Fachbegriff für pathologisches oder zwanghaftes Horten, ist eine Erkrankung, die die Betroffenen stark beeinträchtigt. Menschen, die unter dieser Störung leiden, können sich nicht von Gegenständen trennen, die sich schließlich ansammeln und die Wohnräume so sehr überfüllen, dass sie unbewohnbar werden.
Am Freitag, 27. Februar, um 10.00 Uhr wird in der Kleinen Galerie in Bozen im Durchgang des Alten Rathauses Nr. 8 eine Ausstellung mit dem Titel „Disposofobia. Die Kunst des Verstehens: zwischen Gegenständen, Emotionen und innerer Freiheit” eröffnet. Es ist eine immersive Erfahrung geplant, die symbolisch die Dynamik der pathologischen Anhäufung nachbildet und es den Besuchern ermöglicht, sich respektvoll und ohne Vorurteile den emotionalen Erfahrungen anzunähern, die mit diesem Zustand einhergehen. An der Gestaltung der Erfahrung war eine Kunsttherapeutin beteiligt, um durch die Sprache der Kunst einen emotionalen und reflektierenden Kontakt zu fördern.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Vite Sommerse” (Verdeckte Leben), das vom BSB und dem Verein „La Strada - Der Weg” mit Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen realisiert wurde und mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, ein größeres Bewusstsein für Disposophobie zu schaffen. Die Ausstellung ist bis zum 3. März von 10.00 bis 12.00 Uhr zu sehen. Die Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.


02.03.2026

DEU